Naturschützer und Sportler gemeinsam
für eine lebenswerte Umwelt

_Umweltbewusste Mountainbiker...

...fahren nicht querbeet oder abseits der Wege.

Natur ist überall. Nicht nur der Tropische Regenwald stellt ein Biotop dar, sondern auch die Krautschicht des Wegrandes und die Humusschicht des Waldbodens sind Lebensräume für Millionen von bedeutenden Klein- und Kleinstlebewesen. Durch Querfeldeinfahren werden sie zerstört.
...respektieren Sperr- und Hinweisschilder.

Gebote, Verbote und Hinweise werden aus genauer Kenntnis örtlicher Belange und Gegebenheiten ausgesprochen, die nicht leichtsinnig oder gar überheblich ignoriert werden sollten.
...schützen die Tier- und Pflanzenwelt überall,

nicht nur in ausgewiesenen Schutzzonen, auf ökologisch besonders sensiblen Flächen und in Naturschutzgebieten. Jeder Lebensraum hat seine spezifische Pflanzen- und Tierwelt, die zu erhalten, auch für Mountainbiker oberstes Gebot sein muß. So gilt es nicht nur, Rücksicht auf Tier und Bäume des Waldes zu nehmen, sondern auch auf die Flora und Fauna der Feldhecke, der Kiesgrube, des Teich- und Bachufers. Auch Fahrten in der Dämmerung sind zu vermeiden.
...fahren rücksichtsvoll und vorausschauend.

Selbst im Hochgefühl des Radler-Glücks ist man nicht alleine. Grundeigentümer, Pächter, Bedienstete der Land- und Forstwirtschaft sind ebenfalls oft mit Fahrzeugen unterwegs und können plötzlich hinter Kehren und Kuppen auftauchen. Vorausschauende und rücksichtsvolle Fahrweise schließt mit ein, schnell zum Stehen zu kommen, ohne sich selbst und andere zu gefährden, aber auch ohne erosionsfördernde Bremsspuren zu hinterlassen.
...nehmen Rücksicht auf andere Natur-Nutzer.

Grundsätzlich haben alle freizeitgenießenden und erholungssuchenden Gäste der Natur die gleichen Rechte. Das Gebot von der besonderen Rücksichtnahme des Stärkeren gegenüber dem Schwächeren trifft vor allem gegenüber Wanderern und Spaziergängern zu. Verhaltenes Annähern an Fußgänger, frühzeitiges Bemerkbarmachen (unaufdringliches Klingeln, freundlicher Gruß) und erforderlichenfalls auch Absteigen und Schieben sind selbstverständlich. Im Wald sollte in der Regel nur auf solchen Wegen gefahren werden, die vom Ausbauzustand und von der Breite her auch mit Forstfahrzeugen befahrbar sind.
...nehmen aggressive Bikewerbung nicht wörtlich.

In bunten Bildern werden Mountain-Bikes präsentiert: Downhill-rasend, Schotter-spritzend, Kurven-driftend oder gar fliegend. Wissend, dass mit einfachem Hinweis auf ein Produkt kein Verbraucher mehr zum Kauf motiviert werden kann, verzeihen wir der Werbung und ignorieren die vorgeführten Verhaltensweisen.
...schonen die Umwelt bereits bei An- und Abreise.

Der Vorteil der hohen Mobilität, des großen Aktionsradius und der besonderen Passion für das Biken befähigen Mountainbiker dazu, ihrer Leidenschaft ab der Haustür zu frönen. Die große Touer fernab der heimatlichen Wege können umweltbewußte Mountainbiker mit öffentlichen Verkehrsmitteln beginnen.
...zu guter Letzt:

auch Mountainbiker nehmen ihren Abfall wieder mit nach Hause.
Diese "Goldenen Regeln" wurden von den Radsportverbänden- und Naturschutzorganisationen in Rheinland-Pfalz gemeinsam erarbeitet.
Ganz besonderen Dank gilt dem Mehringer Förster Peter Kruse.



_Natur und Mountainbiking
Es ist das höchste Glück für Mountainbiker, fern des Verkehrslärms vielbefahrener Straßen, sogar abseits stark frequentierter Radwege, die Reize der Natur und Landschaft, die Stille der Wälder und die Vielfalt der offenen Landschaft zu genießen.

Die Inanspruchnahme der Natur, ob als einsame/r Tourenradlerin oder -radler oder als Teilnehmerin oder Teilnehmer einer Trainingsgruppe, muss gepaart sein mit dem Bewußtsein, dass durch Fehlverhalten Schäden an Wald und Flur, Flora und Fauna entstehen können.

Vernünftiges Allgemeinverhalten und wenige Grundregeln gewährleisten, dass Mountainbiken nicht zum Ärgernis wird.